Unsere Seele kennt viele Möglichkeiten, sich bemerkbar zu machen.

Solange sie gesund ist und wir in unserer Mitte sind, erkennen wir ihre Signale direkt und reagieren stimmig darauf.
Ist sie durch ein Trauma verletzt, muss sie oft Umwege nehmen, um uns zu erreichen.
Sie macht sich durch
– Schmerzen
– Krankheit,
– Ängste und Zwänge
– Beziehungsprobleme
– Unzufriedenheit und Konflikte am Arbeitsplatz
– Schwierigkeiten in der Kindererziehung
– oder die Situationen, in denen man denkt: „Warum muss das immer mir passieren?“,
bemerkbar.

Doch was heisst überhaupt Trauma?
Ein Trauma ist eine Erfahrung, die uns emotional so sehr verletzt hat, dass wir die Situation nicht ausgehalten hätten. Um dies auszuhalten, ist die Psyche des Menschen in der Lage, sich zu spalten. Dabei kann es sein, dass wir dieses Trauma nicht mal selbst erlebt haben, sondern es sozusagen von unseren Eltern/Großeltern „weitervererbt“ bekommen haben. Da wir aber als Kind abhängig in diese Familie hineingeboren sind, und uns auch an sie emotional binden, verstricken wir uns auch mit ihren Traumagefühlen.

Bei der Spaltung entstehen folgende Anteile:
der Überlebensanteil,
der immer für Ablenkung gleich welcher Art sorgt, wenn man an das Trauma erinnert werden könnte,

Der traumatisierte Anteil,
der eben genau weiss und fühlt, was ihm passiert ist und welchen Schmerz/Trauer/Angst/Wut/Ohnmachtsgefühl damit verbunden ist und

Der gesunde Anteil.
Jeder von uns hat ihn – egal wie verborgen er auch sein mag.

Mögliche Ursachen von Traumen:
– Fehlende oder unzureichende Mutter-Kind-Bindung
– Verluste wichtiger Bezugspersonen oder des eigenen Kindes
– Gewalterfahrung, psychischer, sexueller- oder körperlicher Natur bei sich     selbst oder innerhalb der Familie,
– Mobbing am Arbeitsplatz oder in der Schule,
-Kriegsgeschehen und Umweltkatastrophen…

 Ziel der Aufstellungsarbeit ist es:
1. Das Erkennen und Aufgeben von Überlebensstrategien
2. Stärken der gesunden Anteile – um der Traumakonfrontation gewachsen zu sein
3. Die Begegnung mit den traumatisierten Anteilen, um sie wieder zu integrieren.

Wenn Sie sich aus den Verstrickungen mit Ihrer Familie gelöst haben und Ihre eigenen traumatisierten Anteile integriert sind, ist der Weg frei für ein Leben jenseits von Verstrickung und Trauma. Gesunde Beziehungen, stimmige Ursachen-Wirkungsprinzipien und ein gesundes Gefühl sind das Ergebnis.

Dabei möchte ich Sie gerne mit Traumaaufstellungen nach der von Prof. Franz Ruppert entwickelten Methode begleiten.